Geisterstadt auf Teneriffa

Geisterstadt auf Teneriffa

Selbst bei strahlendem Sonnenschein gespenstisch ist die verlassene Ansammlung verschiedenster Häuser  rund um das Hospital de Abades. Als Leprastation im 2. Weltkrieg geplant, wurden die Bauten nicht bezogen, da die Seuche bereits medizinisch erfolgreich bekämpft worden war. Kirche, Schule, Verwaltungsbauten, die mit herrlichem Meerblick gelegene Direktorenvilla und zahlreiche Patientenhäuser lassen die besondere Atmosphäre des Verfalles spüren. Alles gottverlassen und quasi ohne Besucher, obwohl man über Abona mit seinem Leuchtturm das Gelände relativ gut erreichen kann. Meditative Stille ist also eine Viertelstunde vom Flughafen entfernt, garantiert. Wem das zu ruhig ist, der spiele den Soundtrack von einem Sergio Leone Western auf seinem iPad ab. Und sofort wird leibhaftig Ihnen der meuchelnde Henry Fonda erscheinen. Oder doch zumindest vor Ihrem inneren Auge.