Lieblingsdorf

Worpswede – immer mal wieder

Die legendäre Künstlerkolonie bei Bremen ist ein Dorf an dem einem Kunst, Geschichte und Natur überall begegnet. Die Lage im Teufelsmoor mit seiner unendlichen Weite und Stille, seinen kleinen Gasthäusern an den beschaulichen Wasserläufen. Zum Beispiel sitzt man wunderbar am stillen Hammeflüsschen in der Hamme Hütte.

Gerade im Winter hat das Moor eine geheimnisvolle Aura und lohnt eine Tour. Im Sommer ohnehin – die steigenden Kiebitze, die ansonsten fast greifbare Stille, nur vom Summen der Bienen unterbrochen. Magisch.

Und auch dem Ort ist viel von seiner ursprünglichen Aura geblieben. Herrliche kleine Museen und Galerien, wie Barkenhof, Kunsthalle, Käseglocke usw usw.. Vogeler, Mackensen, Modersohn, Hans am Ende und viele andere mehr, deren Spuren man überall findet, sofern man sie sucht. Die Häuser des Jugendstils und der Bel Epoque, aber auch alte Fachwerkbauernhöfe mitten im Dorf.

Einkehren kann man gut im Café Worpswede (Umbau in 2020), welches von Bernhard Hoetger – einem der damaligen Künstler, der auch Bremens Böttchergasse mit seiner einmaligen Ziegelarchitektur baute – entworfen wurde.

Übernachten: Hohen Originalitätswert hat www.hotel-buchenhof.de im ehemaligen Wohnhaus des Hans am Ende, eines der Gründer der Künstlerkolonie. Teilweise noch Originalmöbel, direkt neben dem Vogeler Haus. Auch Café. Das Haus im Schluh bietet auch einige hübsche Ferienwohnungen und ebenfalls viel Geschichte.

Und noch ein ganz gegensätzlicher Tipp ist die erstaunliche Music Hall Worpswede mit einem knackigen Live-Programm hier auf dem flachen Lande, was wirklich überrascht.