Mecklenburger Bucht

Mecklenburger Bucht (Winter 2005)

 

Diese Ostseeküste ist eine kleine Flucht wert. Vor allem jetzt, wo die Autobahn ohne Unterbrechung bis Rostock führt.

Buchenbestandene Steilküsten, teilweise authentischie Orte am Meer und alte Lindenalleen bieten einen reizvollen Kontrast. Und auch die Hotellerie lohnt den Besuch.

 

 

Rostock
ist die älteste Universitätsstadt des Nordens und auch zu DDR-Zeiten schon ein beliebter umtriebiger Platz ohne depressive Seiten. Eine schöne alte Innenstadt und ein Hafen der mit viel Geld und Ehrgeiz zum Szenetreff umgebaut wurde. Empfehlenswerter Tiergarten www.zoo-rostock.de

Borwin Hafenrestaurant 
Gute Frischfischküche und Hafenblick, nicht übermässig kreativ aber ordentlich. Am Strande 2 0381 4907525Silo 4 Bar Restaurant Am Strande Hanseatic Center 0381 4585800 
In den neurenovierten Silo sitzen edle Touri-Bureaus und oben gibt e seine Steigenberger Panorama Bar mit Terrasse www.silo4.de Das Steigenberger Hotel Sonne am Markt www.rostock.steigenberger.de Neuer Markt 2 0381 4973-0 fax -351 DZ 120.- € hat ein ordentliches Restaurant Reuter und eine einfachere Weinwirtschaft im Bistrostil, ansprechendes Ambiente, schöne Bar. Hier hält der Name noch, was Steigenberger verspricht.

Warnemünde

Szenebars, ein breiter Sandstrand, ein authentischer Hafen am alten Strom der Warnow mit Flanierufer und alten Kapitänshäusern (in denen man Ferienwohnungen mieten kann), ein gutes Shoppingangebot und nur 10 Autominuten von Rostock mit seinen Museen und Theatern entfernt. Ein hübscher, städtischer Ostseeort auch für junge Leute.

  • Hotel am Leuchturm0381 54370 Fax 548510 www.hotel-am-leuchtturm.de sehr zentral am grossen Strand und der Innenstadt, sowie am Hafen gelegen. Von innen heiterer, als von aussen. Helles Restaurant. Zimmer teilweise mit Balkon. Ein altes Stadthaus gleich gegenüber wurde restauriert und zum Appartmenthaus umgebaut. DZ + App. ab 100.-

Hotel Neptun
www.hotel-neptun.de
 scheusslicher Wolkenkratzer noch aus Honys Zeiten am Sandstrand und Kurhaus gelegen. Innen alle Zimmer mit Balkon und Fernsicht. 2000qm Thalassobereich, der häufig empfohlen wird. Kinderclub. Nichts für Romantiker, aber eine Adresse für Fernsichtfans. Die Hähnchen-, sorry Broilerbar soll lt. WELT Kult sein, aber es gibt auch andere Restaurants und Bars im Haus. Und man muss sich nicht im Hotel aufhalten. Warnemünde bietet genug.

Atlantik www.restaurant-atlantic.de im 1. Stock gibt es ein gutes italienisches Restaurant mit Blick auf den Alten Strom. Auch Ferienwohnungen im Haus. App. 50 €. 0381/52674 Fax 52605

Gartenlaube, Anastasiastr. 24, 0381 52661
Wer einen puristischen Einrichtungsstil bevorzugt, ist hier verkehrt, Aber eine gute Küche gibt´s in dieser vollgestellten Gemütlichkeit.

 

 

Bad Doberan
Backsteinörtchen mit Dom und klassizistischen Baustilen des Architekten Severin. Von hier verkehrt eine historische Dampfeisenbahn nach Heiligendamm und Kühlungsborn. Kundentipp: das Hotel und Restaurant  www.friedrich-franz-palais.de Über eine uralte Lindenallee an der Galopprennbahn vorbei geht es nun zu einem Höhepunkt der Küste, nach

 

 

 

 

Heiligendamm

Unseres Erachtens das Non plus Ultra der gesamten Seebäder-Hotellerie in Ost und West ist das Kempinski. 1793 wurde der Bau dieses imperialen Gebäudeensembles begonnen und erst 100 Jahre später zum Abschluss gebracht. Vom europäische Hochadel bis zur Zarenfamilie, Lord Nelson und den Rothschilds verkehrte hier alles was Rang und Namen hatte. Billig ist es auch heute noch nicht. Preiswert schon, wenn man die ungeheuren Investitionen und den Serviceaufwand berücksichtigt. Allein 11 Wagenmeister schalten und walten hier. Kein Kunststofffurnier beleidigt das Auge, die Küche hat Format, wem das nicht reicht, der kann noch ein Gourmetrestaurant aufsuchen. In der geschmackvollen Bar Nelson gibt es abends Livemusik und vor allem einen Blick, der einem das Herz aufgehen lässt. Überhaupt sind es auch die Ausblicke, die einen diesen Ort nicht vergessen lassen werden. Versuchen Sie im Winter, Zimmer im Haus Severin zu bekommen, dort ist die Badelandschaft. Im Sommer ist man dem Meer näher im Grand Hotel oder im Haus Mecklenburg. Aber das sind alles Unterschiede, die letztendlich unwichtig sind. Der Platz ist magisch. Ganz weiss ist diese „Stadt am Meer“, wie sie oft heisst, übrigens nicht. Etliche Villen schlummern noch gräulich-runzlig im 100jährigen Dornröschenschlaf und warten auf den investitionsfreudigen Prinzen mit der dicken Brieftasche. www.kempinski-heiligendamm.de 18209 Heiligendamm, Tel.0 38203 740-0 Fax -7474 1793 DZ 200€
ändern kann man von hier durch den Buchenhochwald über der Steilküste und später am Strand entlang nach Kühlungsborn.

 

Kühlungsborn schön am Sandstrand gelegen, am Hafen kann man Dorsch und Hering frisch vom Kutter kaufen. Die Uferpromenade ist geschmackvoll renoviert. Der Besatz an Geschäften entspricht nicht ganz dem Niveau. Schlecker – der zuverlässige Indikator für regionale Abwärtsbewegung – lässt grüssen. Doch hat der Ort viele Fans, deshalb einige ungeprüfte Hotelrestaurantempfehlungen a + b + c + d

 

 

 

Wismar

die alte Hansestadt verfügt über schöne Plätze, stille Strassen und einen alten Hafen. Eine Bausubstanz, die in ihrer Harmonie besticht, wenngleich ein Hauch von depressiver Stimmung durch die

Gassen zog. Zur geballten Schwade wurde diese in den Räumen des Steigenberger, welches am Marktplatz versucht, de ehemals guten Klang der Marke zu ruinieren. Der „Alte Schwede“ nebenan ist mit seiner Küchenleistung ist sicher besser. Das schwedische Königspaar zumindest war bei seinem Besuch sehr zufrieden.